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Putsch der Nationalsozialisten
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Terror der Nationalsozialisten
Ermordung des Bundeskanzlers
Nationalsozialisten in Graz
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Wenn zwei sich streiten – Putsch der Nationalsozialisten
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Während sich Christlichsoziale und Sozialdemokraten um die Herrschaft in Österreich bekämpften, versuchten auch die Nationalsozialisten die Macht an sich zu reißen.
Nachdem Hitler in Deutschland die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei gegründet hatte, wurde 1926 auch in Österreich eine nationalsozialistische Partei geschaffen.
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Wie in Deutschland versuchten die Nationalsozialisten auch in Österreich zuerst mit demokratischen Mitteln an die Macht zu kommen. In den 30er Jahren erreichten sie große Wahlerfolge. Bei den Gemeinderatswahlen in Innsbruck am 23. April 1933 erhielten sie 41,2 Prozent der Stimmen. Daneben versuchten sie jedoch auch mit Straßenschlachten ihre Gegner einzuschüchtern. Dabei gingen sie so brutal vor, dass in nur 19 Tagen 48 Personen verletzt und 4 getötet wurden. Daraufhin beschloss die Bundesregierung am 19. Juni 1933 in einer Sondersitzung das Verbot der NSDAP. Damit war für die Nationalsozialisten jede Aussicht, die Macht auf demokratischem Wege zu erringen, verspielt.
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Die Terrorwelle der Nationalsozialisten
Als die NSDAP 1933 in Österreich verboten wurde, flüchteten viele österreichische Nationalsozialisten nach Deutschland wo sie in eigenen Lagern der „Österreichischen Legion“ in der Bedienung von Waffen und Sprengstoff ausgebildet wurden. Im Mai und Juni 1934 starteten die Nationalsozialisten eine neue Terrorwelle in ganz Österreich. Fast täglich gingen Bomben hoch und töteten und verletzten hunderte Menschen. Zwischen dem 1. Juni 1933 und dem 10. März 1938 gab es in Österreich 803 Opfer nationalsozialistischer Gewalt, davon 169 Todesopfer.
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Sturm aufs Bundeskanzleramt
Mit dem Terror war es den Nationalsozialisten jedoch nicht genug – sie wollten die ganze Macht. Am 25. Juli 1934 überfielen 154 Nationalsozialisten, die als Soldaten des Bundesheeres und Polizisten verkleidet waren, das Bundeskanzleramt. Dabei wurde Bundeskanzler Dollfuß von zwei Schüssen tödlich getroffen. Gleichzeitig drang eine andere Gruppe in die Senderäume des österreichischen Rundfunks ein und verbreitete die falsche Nachricht, dass Dollfuß die Regierung an die Nationalsozialisten übergeben habe. Dies war das abgesprochene Zeichen für den Aufstand der Nationalsozialisten in ganz Österreich. In einigen Teilen Oberösterreichs, der Steiermark, Kärntens und Salzburg begannen daraufhin mehrtägige Kämpfe gegen die Polizei und das Bundesheer. In der Steiermark dauerten die Kämpfe sogar bis zum 5. August 1934.
Wie im Februaraufstand blieb auch hier die Regierung siegreich. Nach der Niederschlagung wurden 13 Nationalsoziaisten hingerichtet, etwa 4000 wurden in Anhaltelager eingewiesen.
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Urheberrechte:
Foto: Archiv Museum Mauthausen Nr. aa-14-20-07
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Heute: 7. September 2010
Damals: 6. September 1944
Ankunft der Untergetauchten aus dem Hinterhaus in Auschwitz. Hermann van Pels wird wenig später in der Gaskammer ermordet.
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